Wir sind nach einem langen Segeltag nun im Yachthafen hohe Düne angekommen. Bei Sonne und zu wenig Wind sind wir frühstückend gestartet, haben bei Platte Ost dann die Segel gesetzt und sind bei schönstem Wind und Sonnenschein hier her gekreuzt.
Die 10 Stunden segeln haben wir dann erstmal mit Risotto gefeiert und waren nun nochmal im Vollmondschein baden, werden noch einen Gin Tonic genießen und uns dann in die Kojen verholen.
Gute Ruh!

Nach entspanntem Aufstehen und Crepes zum Frühstück sind wir unter Spi die Warnow hoch mit mehreren Schiften bis nach Rostock und haben ein Crewmitglied dort abgesetzt.
Unter Motor sind wir dann wieder raus, haben die Zeit zum Knoten üben genutzt und sind dann noch vor Warnemünde einige Schläge gefahren, bevor wir die Fock geborgen haben und zum Baden an der Leine das 2. Reff eingelegt haben.
Danach sind wir unter Großsegel in den Hafen gelaufen, um ohne Welle entspannt das Groß zu bergen und anzulegen.
Nach einer ordentlichen Portion Käsespätzle sind wir mit der Fähre und S-Bahn Richtung Rostock, haben die Atalanta besucht und für die Rostocker Seglerjugend Bier an deren Stand getrunken.
Heute sind wir direkt im Anschluss an Frühstück und Sponsoren-Boarding mit den ganzen Traditionsseglern ausgelaufen und bei schönstem Wetter, NE 12, mit Sonne und warm gesegelt. Wir haben die Atalanta und die Roald Amundsen unterwegs getroffen und ein kleines Hup-Konzert veranstaltet, fleißig Knoten geübt und uns über die vorbeifahrenden Schiffe belesen.
Wir sind dann gegen 14 Uhr in die Warnow eingelaufen mit Ziel AFZ, um dort Vorträge zur Sicherheit auf See zu hören. Dazu sind wir an der Roald Amundsen längsseits gegangen. Bei dem misslungenen Ableger der Stettin wären wir dort beinahe zerquetscht worden, aber es gab keine Berührungen. Leider musste die Roald dann Gäste an Bord nehmen, weswegen wir abgelegt haben und dann zum Ausruhen und Kochen zum Yachtclub Warnow gesegelt sind.

Wir sind dann auf den freigewordenen Liegeplatz der Atalanta in den Stadthafen gewechselt, um das Landprogramm der HanseSail und die Eisdielen zu erkunden, mussten dann fix die Atalanta wieder auf ihren Platz lassen und durften dann aber netterweise über Nacht dort längsseits legen.
Abends wurden wir mit einem schönen Feuerwerk und bester Gesellschaft verwöhnt.
Um 09:30 Uhr sind zwei weitere Crewmitglieder an Bord gegangen und wir haben von der Atalanta abgelegt und sind Pancakes frühstückend die Warnow hoch motort.
Statt duschen sind wir vor Warnemünde ins Wasser gehüpft, haben dann gegen 12 Uhr den Spi gesetzt und sind mit Topspeed von 9.3 kn die Welle runter mit dem bunten Spi inklusive Halse bis vor Poel gesegelt, wo wir nach dem Bergen auch nochmal die Wassertemperatur getestet haben.
Nun sind wir wieder am Kai fest und genießen Nudeln mit selbstgemachtem Pesto ;).
LG von der ganzen Crew